Männerriege Endingen auf Vereinsreise
Ausflug ins Mountain-Resort Riederfurka
ENDINGEN (Bi) – 24 Männerriegler reisten am Wochenende vom 12./13. September ins Aletschgebiet. Auf der Wanderung zur Riederfurka genoss man die eindrückliche Aussicht auf den längsten Gletscher der Alpen.
Nachdem in der Bäckerei noch die letzte Verpflegung eingekauft wurde, bestieg man
um 6.45 Uhr das Postauto nach Baden. Weiter mit dem Zug über Thun und durch den
Lötschberg-Basistunnel waren wir dann um 11 Uhr in der Talstation Betten. Mit der
Gondel hoch auf die Bettmeralp, und zum ersten Bier ins Restaurant.
Nach dem Mittagessen
aus dem Rucksack am Bettmersee gab es natürlich auch den obligatorischen Dessert:
Ananas mit „Zusatz“. Danach teilte sich die Gesellschaft auf. Eine Gruppe wanderte
über den Blausee auf direktem Weg zur Riederfurka, die anderen legten noch eine Zusatzschlaufe
Richtung Bettmerhorn ein. Im Mountain-Resort angekommen genossen wir die Abendsonne,
und diskutierten bei einem Umtrunk das Erlebte. Es wurden auch schon die neusten
Strategien für die bevorstehende Volleyballmeisterschaft ausgeheckt. Die englische
Bezeichnung verdankt das Restaurant wohl seinem Besitzer – Art Furrer.
Vor dem feinen
Nachtessen wurden wir noch von Franz überrascht. Er war mit seinen Jasskollegen im
gleichen Restaurant und spendierte uns den Apéro. Herzlichen Dank. Nach dem Essen
pflegte man die Gemütlichkeit und der eine oder andere Jass wurde ausgetragen. Beim
Schlummerbecher bereitete man sich auf die bevorstehende Schnarchmeisterschaft vor.
Leider konnten sich einzelne Teilnehmer nicht dem Schnarch-Rhythmus anpassen und
verabschiedeten sich in ein Séparée.
Am Sonntag teilte man sich wieder in zwei Gruppen auf. Die einen wanderten direkt
über die Riederalp nach Ried-Mörel zur Gondelbahn. Die anderen mit einem Abstecher
durch den Aletschwald hoch über der Massaschlucht. Die Arve stellt die wichtigste
Baumart in diesem Naturschutzgebiet dar – sie wächst nur sehr langsam, kann dafür
aber ein Alter von 800 Jahren oder mehr erreichen. Nach einer tollen Aussicht auf
Brig erreichte man auch die Gondelbahn, wo man gemeinsam wieder nach Mörel hinunter
fuhr. Unten angekommen breitete sich noch eine gewisse Hektik aus, da ein Teilnehmer
der Meinung war, die Zeit bis zur Zugsabfahrt sei knapp und er deswegen sein Bier
im Restaurant stehen liess!
Weiter ging die Reise zur nächsten Attraktion: in St-Léonard,
zwischen Sierre und Sion gelegen, befindet sich der grösste natürliche unterirdische
See Europas. Mit seinen 300m Länge, 20m Breite und 10m Tiefe ist dies der grösste
natürliche unterirdische befahrbare See Europas. Während einer halben Stunde Bootsfahrt
– mit bis zu 40 Personen – gab der sprachgewandte Bootsführer alle Informationen
über diese Seegrotte.
Retour auf dem Bahnhof ging die Reise wieder durch den Lötschbergtunnel
zurück nach Endingen, wo wir das Wochenende im Restaurant Post ausklingen liessen.
Ein herzliches Dankeschön dem Organisator Hanspeter Meier.
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